Rahmen mit 3D-Drucker

Damit alle technischen Komponenten in der Styroporbox sicher befestigt sind, haben wir eine Halterung entworfen. Die Open TECH Academy in Schwalbach stellte uns hierfür ihren 3D-Drucker zur kostenlosen Nutzung bereit. Das war eine gute Möglichkeit, den Rahmen herzustellen und wir nahmen das Angebot dankbar an.

Die Anforderungen, die wir an den Rahmen stellten waren eine möglichst simple Bauweise sowie Stabilität und ein geringes Gewicht. Außerdem sollte man möglichst einfach an die technischen Komponenten gelangen, um an ihnen arbeiten zu können.


Der Rahmen besteht insgesamt aus zwei Wandteilen und drei einbaubaren Platten. Die Wandteile werden vor zwei gegenüberliegende Wände der Box gestellt. Alle technischen Komponenten, bis auf die außen angebrachten Sensoren, werden auf die Platten montiert, welche wiederum senkrecht von oben zwischen die beiden Wandteile geschoben werden. Wir konnten also noch kurz vor dem Start der Mission Geräte wie zum Beispiel den GPS-Tracker oder das Radiation-Board auf Funktionalität prüfen, ohne die eigentliche Befestigung zu demontieren. Die Spalte reichen nicht bis zum Boden der Box, sodass zwischen den senkrecht stehenden Platten und dem Boden der Box noch Platz für die Akkus und die Handwärmer oder Heizung geschaffen wurde. Ein geringes Gewicht des Rahmens erreichten wir, indem wir ihn von innen hohl gestalteten und er durch einzelne Streben verstärkt wurde. Erstellt haben wir das Modell mit der CAD-Software Fusion 360, welche für Schüler kostenlos von Autodesk bereitgestellt wird.

Um den 3D-Druck bei der Open TECH Academy zu starten, mussten wir die Datei in ein für den 3D-Drucker lesbares Format umschreiben und den Startpunkt festlegen. Aufgrund von technischen Problemen des 3D-Druckers und kleinen Fehlern bei dem Erstellen des Rahmens waren im Nachhinein noch Arbeiten mit der Feile nötig, damit der Rahmen in die Box passte und man die Platten einfach ein- und ausbauen konnte. In der Praxis reichte der Platz auf zwei Platten für alle technischen Komponenten aus, sodass wir auf den Einbau der mittigen Platte verzichteten.
© 2018, Jonathan Knoll